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Fazit aus dem Vortrag vom 1.2.2007 "Rush-Hour im Stromkreis"

News vom 02.02.2007

Über-Spannungen im Unternehmen – Schadenverhütung durch fehlerhafte Stromstärken in Computer und Laptop

BL AUTOMATION GbR
Büro für EMSR - Technik und Thermografie
Herbert Bäumer und Partner

Fazit aus dem Vortrag vom 1.2.2007: „Rush-Hour im Stromkreis“ oder „Was rein fließt muss auch wieder raus fließen“

Herkömmliche Stromnetze reichen für „normale“ Verbraucher wie Wasserkocher meist völlig aus. Doch die Strom-Verbraucher-Landschaft hat sich verändert: heute werden viele Ladegeräte und Stand-By-Geräte permanent mit Strom versorgt, ohne dass der Verbraucher tatsächlich in Benutzung ist. Dadurch entstehen die so genannten Oberwellen.

Eine Oberwelle verzerrt das Leitungsbild der Sinuskurve durch verschobene Belastung: auf die herkömmliche Sinuskurve legt sich pro Stand-By-Gerät eben diese Oberwelle. Das heißt: durch die Oberwelle ist mehr Strom im Kreislauf als dieser verkraftet und der Strom fließt nicht ab. Dieses Phänomen war vor noch 10 Jahren quasi unbekannt.

Welche Geräte sind als Oberwellen-Verursacher zu nennen? PC’s, Laptops, Rechner, Drucker, Faxe, Scanner, Dimmer, Telefonanlagen, Fernseher sowie weitere Netz- und Ladegeräte. Die „Produktion“ der Oberwelle kommt auf die Anzahl und den Einsatz dieser Geräte an.

Welche Risiken lauern? Durch Überbelastung im Stromnetz können die aufgebauten Oberwellen zu Teil- oder Totalausfall der Geräte durch Überhitzung und / oder Brandgefahr führen!

Hilfe verspricht z. B. eine Messung, die sog. Netzanalyse, durch den Fachbetrieb – der Referent erklärte jedoch, dass das Thema noch nicht bei allen Elektrobetrieben oberste Priorität erlangt hat. Eine zusätzliche Absicherung kann ein Ventilableiter, eine USV-Anlage, ein erhöhter Leitungsquerschnitt oder eine Stromkreisaufteilung bieten.

Nähere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie direkt beim Referenten.

Erstellt von Michael Henschke
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